Straße des Friedens
»Wer einen dauerhaften und demokratischen Frieden will, der muss für den Bürgerkrieg gegen die Regierungen und die Bourgeoisie sein«, hielt Wladimir Iljitsch Lenin unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs 1915 fest. Von 1917 bis 1922 mussten die Bolschewiki die Oktoberrevolution in einem solchen Bürgerkrieg nicht nur gegen die russische Reaktion verteidigen – und waren erfolgreich.
Die abgebildete Skulptur, die in Kiew im Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg bestaunt werden kann, zeigt Rotarmisten im Sturm gegen die Wehrmacht. Die Reaktion, dieses Mal in der noch verheerenderen Gestalt des deutschen Faschismus, sann weiterhin auf Liquidation der Friedensmacht Sowjetunion. Zu gefährlich wurde ihr Versprechen klassenloser Eintracht den Herrschenden der imperialistischen Welt. Wieder siegte die Arbeiter-und-Bauern-Macht.
So manche »Straße des Friedens« – ein Motto des diesjährigen jW-Fotowettbewerbs – ist folglich gepflastert mit Gebeinen jener, die das Schweigen der Waffen mittels Kritik der Waffen erzwangen. Letztere bleibt, soll man auf besagten Straßen unbehelligt Ball spielen können, unerlässlich. Dieses Diktum ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Vielleicht gelingt Ihnen das Kunststück, mit einem Schnappschuss daran zu erinnern. Mit etwas Glück honoriert jW diesen sogar. (nu)
→ Infos und Teilnahmebedingungen unter jungewelt.de/fotowettbewerb
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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