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Angriff auf Demo: Lange Haft gefordert

München. Im Mordprozess nach einem tödlichen Anschlag mit einem Auto auf eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi in München hat die Bundesanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld des Täters gefordert. Dies würde eine Freilassung auf Bewährung nach 15 Jahren Haft erheblich erschweren. Die Tat sei auf »die Vernichtung von Menschenleben angelegt« gewesen, sagte ein Anklagevertreter vor dem Oberlandesgericht München. Bei der Attacke auf die Demonstration waren im Februar 2025 eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter getötet und zahlreiche Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Der Bundesanwalt wirft dem 25jährigen Afghanen deshalb unter anderem Mord und versuchten Mord vor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2026, Seite 4, Inland

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