Arbeitsintegration seit vier Jahren rückläufig
Nürnberg. In den vergangenen vier Jahren ging die Integrationsquote erwerbsfähiger Leistungsberechtigter aus der Grundsicherung in Beschäftigung zurück und erreichte nicht mehr das Niveau vor der Coronakrise. Dies gilt sowohl für erwerbslose als auch für nicht erwerbslose Leistungsberechtigte ohne Fluchthintergrund, wie eine am 16. Juli veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Dieser Rückgang der Integrationsquote setzte bereits vor Einführung der Bürgergeldreform ein und fiel im Jahr 2022 besonders stark aus. Seit 2023 setzt sich diese Entwicklung in abgeschwächter Form fort. »Der Rückgang der Integrationsquote in der Grundsicherung dürfte hauptsächlich der schlechten Konjunkturentwicklung geschuldet sein«, erklärt IAB-Direktor Bernd Fitzenberger. (jW)
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