Zum Inhalt der Seite
Tarifverhandlungen

Seehäfen: Verdi fordert 8,2 Prozent mehr Lohn

Berlin. In der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi eine Erhöhung der Stundenlöhne um 8,2 Prozent gefordert. Mindestens bräuchte es aber 2,50 Euro pro Stunde mehr, teilte Verdi am Dienstag mit. So sollten insbesondere die unteren und mittleren Lohngruppen gestärkt werden. »Steigende Umschläge, gute Unternehmensergebnisse und wachsende Anforderungen müssen sich jetzt auch auf dem Lohnzettel widerspiegeln«, forderte Verdi-Verhandlungsführerin Sylvi Krisch. Die Tarifverhandlungen mit dem Zentralverband der deutschen Seehäfen (ZDS) haben am Mittwoch begonnen und betreffen nach Gewerkschaftsangaben rund 11.000 Beschäftigte an den Standorten Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven. Die Friedenspflicht läuft noch bis zum 30. Juli. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »Spanischer Krieg, 90. Jahrestag« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.