Veranstaltungen
»Kundgebung vor der Josef Meissner GmbH & Co. KG«. Von diesem Kölner »verborgenen Marktführer« hat die Öffentlichkeit bisher kaum Kenntnis genommen. Die Firma ist ein Anlagenbauunternehmen, das weltweit Munitionsfabriken errichtet. Ihre Ingenieure planen, konstruieren und errichten Produktionsanlagen zur Herstellung von Granaten, Raketen und Munition. Dienstag, 21.7., 14 Uhr. Ort: Bayenthalgürtel 16–20, Köln. Veranstalter: DFG-VK Köln
»Nie wieder Jugendliche zum Militär!« Mahnwache gegen das am 1. Januar 2026 in Kraft gesetzte »Wehrdienst-Modernisierungsgesetz«, mit dem alle Heranwachsenden konfrontiert sind. Donnerstag, 23.7., 16 Uhr. Ort: Martinsplatz, Bonn. Veranstalter: Arbeitsgruppe des Friedensforums Bonn
»Gaza«. Vorträge und Diskussion mit Vertretern verschiedener NGOs über die humanitäre Situation und über Möglichkeiten der medizinischen Hilfeleistung. Donnerstag, 23.7., 19 Uhr. Ort: Universität, Hauptgebäude, Hörsaal C, Universitätsstr., Köln. Veranstalter: IPPNW, Medico International, Re-Move Kids
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
