Veranstaltungen
»Früher ging es hier wild zu«. Leseabend. Historische Texte zur Geschichte des Münchner Bezirks Westend: Aufwachsen als Arbeiterkind in den 1920/30er Jahren, koloniale Darstellungen als »Unterhaltung«, öffentliche Kriegsverherrlichung, Lebensrealität der »Gastarbeiter« und das Westend heute. Dienstag, 14.7., 19 Uhr. Ort: iRRland 2, Bergmannstr. 4, München. Veranstalter: Westend hat viele Gesichter
»Die große Mobilisierung. Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit«. Buchvorstellung. Es geht um Wiederbewaffnung, den Aufbau einer ›starken Truppe‹ im Kalten Krieg, neue alte Großmachtambitionen mit Einsätzen auf dem Balkan, am Hindukusch und anderswo. Dienstag, 14.7., 19 Uhr. Ort: Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin. Veranstalter: Arbeitskreis Antimilitarismus
»Surplus ex machina. KI und die Krise des Akkumulationsregimes«. Vortrag. Zentrale Grundbegriffe und die Funktionsweise »künstlicher Intelligenz«, Fluss der Kapitalströme für KI u. a. Themen. Dienstag, 14.7., 19 Uhr. Ort: Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig. Veranstalter: alea Leipzig
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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