Nachschlag: Zustandsbeschreibung
→ Die Ältern. Kino on Demand
Der deutsche Film »Die Ältern« (Constantin Film 2026, Regie: Sönke Wortmann) geht von der unrealistischen Situation aus, dass die 21jährige Tochter eines Erfolgsschriftstellers aus dem elterlichen Zuhause aus- und mit ihrer Mutter zusammenziehen möchte – eigentlich wollen sie Vater und Ehemann verlassen. Zurück in der Villa bleiben Erzeuger Hannes (»Im Dunstkreis der Möwe«) und sein pubertierender Sohn. Prekär geht es hier nicht zu: Weder Geld- noch Wohnungsnot spielen in der Komödie nach dem Roman von Jan Weiler eine Rolle. Das Hamburger Anwesen ist groß genug, um sich ausführlich allen seelischen Wehwehchen widmen zu können. Der Film kann sich nicht entscheiden, ob er nun eine Coming-of-Age- oder eine Emanzipationsgeschichte sein möchte. Auch Routinier Wortmann kriegt die müden Gags nicht zum Zünden. Sebastian Bezzel als verlassener Ehemann und Anna Schudt machen ihre Sache ordentlich. Dieser Film ist mehr eine Zustandsbeschreibung – des deutschen Films an sich. (mis)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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