Am Ende der Tod
Ungeachtet großer Proteste von Tierschützern beginnt in Spanien eine neue Ausgabe der spektakulären wie scharf kritisierten Stierrennen von Pamplona. Das insgesamt neuntägige San-Fermín-Fest wurde am Montag in der nordspanischen Gemeinde um 12 Uhr mit dem traditionellen »Chupinazo« eröffnet, dem Abfeuern einer kleinen Rakete vom Rathausbalkon aus. Die erste Stierhatz findet am Dienstag statt. Die »Sanfermines« sind dem Stadtheiligen San Fermín gewidmet. Zwischen dem 7. und dem 14. Juli werden morgens jeweils sechs schwere Kampfbullen, begleitet von vorwiegend jungen Läufern, für die abendlichen Stierkämpfe durch enge Gassen in die Arena gejagt. In der Stierkampfarena erwartet die Bullen dann am Abend der Tod. Tierschützer protestieren seit vielen Jahren gegen das brutale Spektakel. Vergeblich. (dpa/jW)
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