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»Zur Wohnungsfrage. Historische und aktuelle Kämpfe ums Wohnen«. Ausstellungseröffnung. Seit Beginn der Industrialisierung kommt es in Berlin zu Kämpfen um eine Stadt jenseits kapitalistischer Verwertungslogik. Es wurde gestreikt, besetzt und für mehr Mitbestimmung, Vielfalt und gegen rassistische Stadtpolitiken gekämpft. Dienstag, 2.7., 17 Uhr. Ort und Veranstalter: Museum des Kapitalismus, Köpenicker Str. 172, Berlin

»›Dieser Krieg, der uns von den Deutschen aufgezwungen wurde‹. Der Überfall auf die Sowjetunion als Vernichtungskrieg.« Ein Gespräch über Forschungsperspektiven zum deutschen Vernichtungskrieg im Rahmen der Ausstellung »1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost«. Anmeldung: kontakt@museum-karlshorst.de. Donnerstag, 2.7., 19 Uhr. Ort und Veranstalter: Museum Karlshorst, Zwieseler Str. 4. Berlin

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»Göteborg – Genua – Summer of Resistance 2001. Was bleibt vom Gipfelsturm?« Vernissage der Foto- und Plakatausstellung sowie Gespräche mit Zeitzeugen. Dienstag, 2.7., 19 Uhr. Ort und Veranstalter: Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2026, Seite 14, Feuilleton

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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