-
30.05.2026
- → Feuilleton
Kein Platz für KI
Regisseur Steven Spielberg verzichtet beim Filmemachen auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz. »Es gibt einen Platz für Kl in der Medizin und in der Forschung. Aber ich nutze KI nicht mal als Werkzeug für Recherche«, sagte der 79jährige im Interview mit dem Magazin Stern. »In meinem Film gibt es keine von KI generierten Spezialeffekte«, sagte der Oscar-Preisträger (»Schindlers Liste«, »Der Soldat James Ryan«) weiter. KI möge nützlich sein bei der Organisation von Filmproduktionen und der Erstellung eines Budgets. »Aber wenn ich mit fünf Autoren in einem Raum sitze, gibt es für KI keinen Platz an diesem Tisch«, sagte Spielberg. Er richtete einen Appell an das US-Kino: »Hollywood muss verhindern, dass KI uns ersetzt.« Diese könne unsere Ideen aus der Vergangenheit stehlen, um eine »hybride Imitation« zu erstellen: eine Nachahmung von Dingen, die Menschen aus ihrer Vorstellungskraft und ihrem Erfahrungsschatz erschaffen haben. »Deshalb brauche ich keine KI in meinem Leben«, sagte Spielberg. Künstliche Intelligenz ist Thema in Spielbergs 2001 erschienenem Film »A. I. – Künstliche Intelligenz«. Dieser erzählt die Geschichte von David, einem jungen Roboter, der kinderlosen Paaren den Nachwuchs ersetzt. Spielbergs nächster Film, der Science-Fiction-Thriller »Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit«, kommt im Juni in die Kinos. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
