Zum Inhalt der Seite
Tourismus

Tödlicher Ausbruch von Hantavirus auf Passagierschiff

Foto: Arilson Almeida/AP/dpa
Darf nicht anlegen: Das betroffene Kreuzfahrtschiff vor den Kapverden (Praia, 5.4.2026)

Kap Verde. Nach dem möglichen Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff ist nach Angaben aus der Bundesregierung auch ein deutscher Passagier gestorben. Wie es am Montag aus dem Auswärtigen Amt auf Anfrage von dpa hieß, handelt es sich bei einem der drei gestorbenen Passagiere um eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte werde man sich jedoch nicht weiter zu dem Einzelfall äußern.

Zuvor hatte der Schiffsbetreiber Oceanwide Expeditions mitgeteilt, die deutsche Person sei am Sonntag gestorben. Es gibt mehrere Hantavirusverdachtsfälle unter Passagieren des Kreuzfahrtschiffs »Hondius«, das von Argentinien nach Kap Verde unterwegs war. Zwei weitere niederländische Passagiere starben, drei weitere sind erkrankt. Nur bei einer Person wurde das Virus bislang zweifelsfrei bestätigt.

Anzeige

Das Hantavirus wird meist über Ausscheidungen von Nagetieren wie Mäusen übertragen und ist weltweit verbreitet. Die Behörden auf den Kapverdischen Inseln haben dem Kreuzfahrtschiff wegen der Ansteckungsgefahr die Einfahrt in einen Hafen verweigert. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 05.05.2026, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen