Die üblichen Verdächtigen
Die Jury der Kunstbiennale von Venedig will in diesem Jahr bei der Preisvergabe keine Länder berücksichtigen, deren Staats- und Regierungschefs vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit Vorwürfen von Verbrechen gegen die Menschheit konfrontiert sind. Die Jury unter dem Vorsitz der brasilianischen Kunsthistorikerin Solange Farkas berief sich in einer Erklärung auf ihr »Engagement für die Verteidigung der Menschenrechte«. Von der Jury werden keine bestimmten Länder genannt. Derzeit bestehen allerdings gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine und gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen Haftbefehle vom IStGH. (dpa/jW)
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