Gestrichen, gegangen
In dem Opernhaus La Fenice in Venedig hat der seit Monaten andauernde Streit um die neue Leitung vorerst ein Ende: Das Opernhaus hat die Zusammenarbeit mit der Dirigentin Beatrice Venezi beendet. Alle geplanten gemeinsamen Projekte mit der 36jährigen werden gestrichen, wie die Stiftung des Opernhauses am Montag mitteilte. Das Teatro La Fenice hatte Venezi vergangenen Oktober zur neuen Musikdirektorin ernannt. Sie sollte eigentlich ab Oktober dieses Jahres das Amt übernehmen. Kritiker bemängelten, sie sei unerfahren, da sie noch nie eines der großen Orchester der Welt dirigiert hat. Sie gilt außerdem als politisch der rechten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nahestehend. Die Belegschaft kritisierte, nicht in die Entscheidung eingebunden worden zu sein, und reagierte mit Arbeitsniederlegungen und weiteren Aktionen. (dpa/jW)
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