-
28.04.2026
- → Ausland
Teheran setzt Punkte für Verhandlungen
Teheran. Ein neuer Vorschlag des Irans sieht drei diplomatische Phasen zur Beendigung des von den USA und Israel gestarteten Krieges gegen das Land vor. Dessen Regierungsvertreter teilten Reuters am Montag mit, Iran fordere in einem ersten Schritt ein Ende der Kampfhandlungen sowie Garantien, dass die USA und Israel keinen neuen Krieg starten können. In einer zweiten Phase würde daraufhin über die Öffnung der Straße von Hormus verhandelt werden. Erst dann würden die Gespräche auf andere Themen wie das iranische Nuklearprogramm ausgeweitet werden. Diese Vorschläge hätte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Wochenende zur Grundlage der Gespräche mit den US-Unterhändlern in Pakistan machen wollen, die Präsident Donald Trump am Sonnabend kurzfristig platzen ließ. (jW)
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!