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17.04.2026, 18:15:48
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UNHCR: 2025 war tödlichstes Jahr für Rohingya-Geflüchtete
Dhaka/Genf. 2025 ist nach UN-Angaben das bisher tödlichste Jahr unter Rohingya-Geflüchtete gewesen, die bei Fluchtversuchen mit Booten im Indischen Ozean unterwegs waren, berichtete dpa am Freitag. Etwa 900 Menschen aus dieser Volksgruppe seien in der Andamanensee oder im Golf von Bengalen ums Leben gekommen oder gälten in diesen Gebieten als vermisst, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf mit. »Mehr als 6.500 Rohingya wagten in dem Jahr gefährliche Seeüberfahrten, wobei jeder Siebte als vermisst oder tot gemeldet wurde – die weltweit höchste Todesrate auf einer der wichtigsten Seerouten für Flüchtlinge und Migranten.«
Auch in diesem Jahr setze sich dieser Trend fort, hieß es. Seit Januar hätten mehr als 2.800 Rohingya gefährliche Seereisen unternommen. Zuletzt war den Angaben zufolge ein überfülltes Boot mit schätzungsweise etwa 250 Menschen in der Andamanensee gesunken. Wann genau das Boot, das Ende März Bangladesch verlassen haben soll und nach Malaysia unterwegs war, sank, war weiterhin unklar. Neun Menschen wurden aus dem Wasser gerettet. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hatten sich außer Rohingya-Flüchtlingen auch Menschen aus Bangladesch auf dem Boot befunden.
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