-
15.04.2026
- → Feuilleton
Die Angst geht um
Die Fusion der beiden US-Filmkonzerne Paramount Skydance und Warner Bros. stößt in Hollywood auf Widerstand: Mehr als tausend Filmkünstler, darunter Stars wie Jane Fonda und Joaquin Phoenix, unterzeichneten einen am Montag (Ortszeit) veröffentlichten offenen Brief gegen die geplante Warner-Übernahme durch Paramount. Es gäbe dann nur noch vier große US-Filmstudios, heißt es in dem Text. Die Folgen wären »weniger Möglichkeiten für Kreative, weniger Jobs rund um das Produktionsökosystem, höhere Kosten und weniger Auswahl für das Publikum in den USA und weltweit«. »Wettbewerb ist wesentlich für eine gesunde Wirtschaft und eine gesunde Demokratie«, heißt es in dem Brief. Mit politischer Rückendeckung von US-Präsident Donald Trump will Paramount Skydance für 111 Milliarden US-Dollar (94,8 Milliarden Euro) Warner Bros. übernehmen, inklusive der dem Konzern gehörenden Fernsehsender, darunter der liberale Nachrichtensender CNN. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
