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EU halbiert Stahlimporte, verdoppelt Zölle

Brüssel. Die Europäische Union hat sich vorläufig darauf geeinigt, die Stahlimporte nahezu zu halbieren und Zölle von 50 Prozent auf überschüssige Lieferungen zu erheben. Die Maßnahmen sollen die Stahlindustrie der EU vor Überproduktion aus anderen Ländern schützen. Vertreter des Europaparlaments und ‌des Rates der EU einigten sich, die zollfreien Importe auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr ‌zu begrenzen. Dies entspricht einer Kürzung um 47 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Zölle für Mengen oberhalb der Quoten werden verdoppelt. Die Regelungen sollen die Kapazitätsauslastung der EU-Stahlproduzenten von 65 auf 80 Prozent steigern. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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