-
13.04.2026
- → Sport
Einer geht, eine kommt
Berlin. Union Berlin hat sich überraschend von Cheftrainer Steffen Baumgart getrennt. Als Nachfolgerin übernimmt bis zum Saisonende die bisherige U19-Trainerin Marie-Louise Eta, wie der Fußballbundesligist kurz vor Mitternacht mitteilte. Wenige Stunden zuvor hatten die Berliner 1:3 bei Schlusslicht Heidenheim verloren. Der Vorsprung des Tabellenelften auf Relegationsplatz 16 beträgt weiter sieben Punkte. Neben dem 54 Jahre alten Baumgart müssen auch dessen Kotrainer Danilo de Souza und Kevin McKenna gehen. »Wir spielen bisher eine absolut enttäuschende Rückrunde und lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden: Unsere Lage ist nach wie vor bedrohlich, und wir benötigen dringend Punkte, um den Ligaverbleib zu sichern«, erklärte Geschäftsführer Horst Heldt. Baumgarts sportliches Ende bei Union kommt auch deshalb überraschend, weil die Berliner erst im Januar den Vertrag mit dem früheren Union-Spieler vorzeitig verlängert hatten. Der gebürtige Rostocker hatte die Köpenicker Anfang Januar 2025 als Trainer übernommen und in der vergangenen Saison auf Platz 13 geführt. Mit Eta wird erstmals eine Frau als Cheftrainerin einen Männerbundesligisten anleiten. Für Eta, die ab dem Sommer die Bundesligafrauen der Berliner übernehmen wird, ist die Aufgabe kein komplettes Neuland. Bereits im Mai 2024 hatte die 34jährige als Kotrainerin den Abstiegskampf der Köpenicker begleitet. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
