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Kunst

Ch. Ruiz-Picasso gestorben

Christine Ruiz-Picasso, Schwiegertochter des legendären spanischen Künstlers Pablo Picasso und zentrale Mitinitiatorin des Museo Picasso Málaga (MPM), ist tot. Die Kunstmäzenin und Ehrenpräsidentin des MPM sei am Montag im Alter von 97 Jahren in ihrem Haus in der Provence in Frankreich gestorben, teilte das Museum in Málaga am Dienstag mit. Ruiz-Picasso war die Witwe von Paul Ruiz-Picasso, dem ältesten Sohn des Künstlers (1881–1973) aus dessen Ehe mit der russischen Balletttänzerin Olga Chochlowa. »Der Traum von Pablo Picasso, in seiner Geburtsstadt ein Museum zu haben, wurde 2003 dank der Großzügigkeit und des beharrlichen Engagements von Christine Ruiz-Picasso Wirklichkeit«, hieß es in der Mitteilung. Die Sammlung des Museo Picasso Málaga, die aus mehr als 230 Werken besteht, sei »durch die großzügige Schenkung von Christine sowie von ihrem Sohn Bernard Ruiz-Picasso ermöglicht« worden. Das Museo Picasso Málaga wurde am 27. Oktober 2003 eingeweiht. Heute zählt es zu den wichtigsten Kulturinstitutionen der südspanischen Region Andalusien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2026, Seite 10, Feuilleton

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