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Nachschlag: Schwelle zum Weltkrieg

Zur Diskussion | Mi., 19.10 Uhr, DLF

Foto: Majid Asgaripour/WANA/West Asia News Agency/via REUTERS
Wie in Gaza und im Libanon werden auch im Iran großflächig Wohngebäude dem Erdboden gleichgemacht (16.3.2026)

Die USA und Israel haben mit ihrem Angriffskrieg gegen Iran die Büchse der Pandora geöffnet. »Wir haben jetzt schon alle Hände voll zu tun, dass das nicht zu einem Weltkrieg wird«, befand der frühere ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause am Mittwoch in der Sendung »Zur Diskussion« des Deutschlandfunks. Denn die Situation sei bereits »nah dran«: Schließlich hätten auch Russland und China »Interessen in der Region«. »Da kann einem schon angst und bange werden.« Leicht könne man sich vorstellen, »dass das ein größerer Flächenbrand wird«. Ein Kriegseintritt auf seiten der Aggressoren wäre »politischer Suizid«, sagt der österreichische Militärexperte Gustav Gressel. Auch die Grünen-Politikerin Hannah Neumann, sonst eine Scharfmacherin gegenüber Iran, nennt einen Marineeinsatz in der Straße von Hormus »sinnlos«. Dort befänden sich die Schiffe »wie auf einem Präsentierteller« und könnten leicht vom Iran versenkt werden. Aber wie verhindert man die Katastrophe? Es herrscht Ratlosigkeit. (jt)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2026, Seite 14, Feuilleton

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