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Oxfam meldet akuten Hunger im Südsudan

Juba. Im Südsudan leiden sechs Millionen Menschen und damit fast die Hälfte der Bevölkerung des ostafrikanischen Landes nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam unter akutem Hunger. Sie hätten auch kaum Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Einrichtungen, erklärte Oxfam am Mittwoch. Gleichzeitig erhalte das Land so wenig finanzielle Unterstützung wie nie zuvor: Lediglich 41 Prozent der Nothilfen für 2025 seien bislang finanziert. 450 Krankenhäuser und Gesundheitsstationen mussten demnach schließen. Zwei Millionen Menschen seien innerhalb des Landes vertrieben worden. Grund dafür sind Konflikte in dem von einem jahrelangen Bürgerkrieg gezeichneten Land sowie verheerende Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen sind außerdem vor dem Krieg aus dem benachbarten Sudan in den Südsudan geflohen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2025, Seite 6, Ausland

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