Zum Inhalt der Seite

Oettinger: NGG für Schlichtungsvorschlag

Öttingen. Nach zuletzt gescheiterten Schlichtungsverhandlungen legte am 24. Oktober der von Unternehmensseite vorgeschlagene Schlichter Benedikt Hövelmann mögliche Eckpunkte für eine Lösung in dem seit Monaten andauernden Tarifkonflikt bei der Oettinger-Brauerei vor. Noch am selben Tag gaben die Gremien der NGG einstimmig ihre Zustimmung. Die der Kapitalseite steht demnach noch aus.

Der Vorschlag des Schlichters sieht unter anderem vor, die Manteltarifverträge für die Betriebsstätten in Mönchengladbach, Oettingen und Walldorf mit einigen redaktionellen Änderungen wieder einzusetzen. Eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit wäre damit vom Tisch. Weiterhin empfiehlt der Schlichter eine tabellenwirksame Erhöhung aller Entgelte und rückwirkend zum 1. Juni 2025 um 2,0 Prozent und zum 1. Januar 2026 um weitere 0,8 Prozent bei einer Laufzeit von 17 Monaten bis 31. Oktober 2026. »Die vorgeschlagene Entgelterhöhung liegt weit unter den branchenüblichen Abschlüssen. Aber die Wiedereinsetzung der Manteltarifverträge schafft für die Beschäftigten Sicherheit«, sagte NGG-Verhandlungsführer, Tim Lubecki. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!