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Netanjahu: Keine syrischen Streitkräfte südlich von Damaskus »erlaubt«

Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
Verhängt Zutrittsverbote auf dem Territorium von Nachbarländern: Benjamin Netanjahu (Washington, 9.7.2025)

Tel Aviv. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will keine syrischen Regierungstruppen südlich der Hauptstadt Damaskus zulassen. »Wir werden syrischen Streitkräften nicht erlauben, in die Region südlich von Damaskus einzudringen«, sagte Netanjahu am Donnerstag in einer Videoansprache. Eine weitere rote Linie sei »der Schutz unserer Brüder, der Drusen«. Israel werde weiterhin militärische Mittel einsetzen, um seine roten Linien durchzusetzen, betonte Netanjahu. Aufgrund des Eingreifens des israelischen Militärs in Syrien sei eine Waffenruhe in Kraft getreten und die syrischen Streitkräfte hätten sich nach Damaskus zurückgezogen, sagte Netanjahu weiter. Die Feuerpause sei »mit Stärke erreicht worden. Nicht durch Bitten, nicht durch Appelle – mit Stärke«.

Nach Ausbruch von Kämpfen zwischen drusischen Milizen und sunnitischen Beduinen in der Provinz Suwaida hatte die islamistische Regierung in Damaskus Truppen und andere Sicherheitskräfte geschickt. Israel griff daraufhin nach eigenen Angaben zum »Schutz« der drusischen Minderheit ein. Am Mittwoch hatte die israelische Luftwaffe auch Ziele in der Hauptstadt Damaskus bombardiert. (dpa/jW)

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Erschienen am 18.07.2025, Ausland

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