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Prozess gegen VW nach Untergang von Autofähre

Braunschweig. Um Schadenersatz in Millionenhöhe wird mehr als drei Jahre nach dem Untergang des Autotransportschiffs MS »Felicity Ace« vor Gericht gestritten. Das Landgericht Braunschweig beschäftigt sich seit Mittwoch mit dem Zivilverfahren, in dem zwei nicht näher genannte Unternehmen des Volkswagenkonzerns beklagt sind. Die Eigentümerin und Reederei des Schiffes sowie Versicherungen fordern Schadenersatz im dreistelligen Millionenbereich. Das Spezialschiff war auf dem Weg von Emden in die USA mit rund 4.000 Neuwagen des VW-Konzerns beladen. Auf Höhe der Azoren geriet es am 16. Februar 2022 in Brand. Einen halben Monat später sank es bei einem Abschleppversuch. Die insgesamt sieben Klägerinnen sind überzeugt, dass sich die Batterie eines Elektroautos selbst entzündete. Die Beklagten streiten das ab. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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