Zum Inhalt der Seite

China ruft globalen Süden zur Zusammenarbeit auf

Beijing. China hat die Länder des globalen Südens zum Schutz multilateraler Handelssysteme aufgerufen. Es sei notwendig, einseitigen Protektionismus zu bekämpfen und eine offene Weltwirtschaft aufzubauen, sagte Außenminister Wang Yi bei einem Treffen von Diplomaten und Wissenschaftlern aus sogenannten Entwicklungsländern. Machtpolitik und »einseitiges Mobbing« würden internationale Regeln untergraben und zu Spaltung und Konfrontation führen, so Wang. Für die kommende Woche plant China eine informelle Sitzung des UN-Sicherheitsrates, um den USA »Mobbing« vorzuwerfen.(Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2025, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!