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Plagiat erfunden: Haftstrafe verhängt

München. Weil er ein Plagiat erfand, um einem Rechtsmediziner zu schaden, ist ein Angeklagter in München zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht der bayerischen Landeshauptstadt sprach den 70jährigen am Donnerstag unter anderem der Verleumdung und Urkundenfälschung schuldig, wie ein Sprecher mitteilte. Der Angeklagte habe seinen Plan mit »beispielloser krimineller Energie, Akribie und Aufwand« verfolgt, hieß es vom Gericht. Der Anklage zufolge war die Leiche der Mutter des Angeklagten im Jahr 2020 gegen dessen Willen obduziert worden. Danach habe der Mann das »Ansehen des Instituts für Rechtsmedizin« schädigen wollen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2025, Seite 14, Medien

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