-
03.03.2025
- → Feuilleton
Angie Stone verstorben
Die Soulsängerin Angie Stone ist im Alter von 63 Jahren bei einem Verkehrsunfall gestorben. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf ihre Agentin. Das Unglück ereignete sich, als Stone nach einem Auftritt im US-Bundesstaat Alabama in der Nacht zum Sonnabend zu einem Basketballturnier in der Stadt Baltimore fuhr, wie der Lokalsender WSFA berichtete. Nach Darstellung des Rappers Rahiem auf Instagram war Stone in einem Kleinbus unterwegs und war das einzige Todesopfer unter den neun Insassen. Es gab zunächst keine öffentlichen Angaben, wie es zu dem Unfall gekommen war.
Stone stammte aus Columbia im Bundesstaat South Carolina. Ab Ende der 1970er Jahre war sie Mitglied des HipHop-Trios The Sequence, einer der ersten Frauengruppen des Genres. Später feierte sie als Vertreterin des Neo Soul einige Soloerfolge. Ihr einflussreiches Debütalbum »Black Diamond« erschien 1999. Die New York Times nannte sie im Jahr 2001 anlässlich ihres Albums »Mahogany Soul« die »neue Königin des Soul«. Stone wurde dreimal für den Grammy nominiert (2003, 2004, 2008). Ihr letztes Album veröffentlichte sie 2023.
Stones letztes Konzert fand laut WSFA beim Grand Marshal’s Ball statt, einer Veranstaltung zum Karneval in der Stadt Mobile. Ihr Auftritt sei »phänomenal« gewesen, schrieben die Veranstalter bei Instagram. »Niemals hätten wir uns vorstellen können, dass es das letzte Mal sein würde, dass wir die Ehre haben würden, sie auftreten zu sehen.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!