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Forensik

Verdächtig genug

Nach dem Tod des US-Schauspielers Gene Hackman und seiner Ehefrau Betsy Arakawa läuft die Suche nach der Ursache. Die Leichen der beiden seien am Mittwoch in ihrem Anwesen in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico gefunden worden, und zwar in verschiedenen Zimmern, hieß es von der zuständigen Sheriffbehörde. Auch ein Hund sei tot aufgefunden, zwei weitere Hunde jedoch lebendig entdeckt worden. Zuvor waren die Behörden informiert worden, dass Sorge um das Wohlergehen der beiden bestehe. Vertreter der Behörden schauten daraufhin bei dem Haus vorbei und entdeckten die Leichen.

Die Eingangstür sei leicht geöffnet gewesen, hieß es in einem Durchsuchungsbefehl der Sheriffbehörde. Arakawas Leiche lag auf dem Boden eines Badezimmers. In ihrer Nähe seien ein Raumheizungsgerät und ein Behältnis mit Tabletten gefunden worden. Die Leiche Hackmans fand man in einem Eingangsbereich. Die Umstände seien »verdächtig genug«, um eine ausführliche Durchsuchung und eine Untersuchung zu rechtfertigen, hieß es.

Offensichtliche Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht, auch eine Botschaft der beiden fehle, sagte Sheriff Adan Mendoza der New York Times. »Zu diesem Zeitpunkt in dem Prozess gibt es nichts Offensichtliches dieser Art. Die ­Autopsie wird uns mehr mitteilen. Wir werden nicht raten, ob es ein Unfall war oder natürliche Ursachen hatte. Es war nicht typisch.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2025, Seite 10, Feuilleton

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