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Südkorea: Suspendierter Präsident vor Gericht

Seoul. Südkoreas suspendierter Präsident Yoon Suk Yeol hat sich am Dienstag in seinem Amtsenthebungsverfahren vor dem Verfassungsgericht des Landes verteidigt und Kritik an seiner vorübergehenden Ausrufung des Kriegsrechts Anfang Dezember zurückgewiesen. Außerdem bestritt er den Vorwurf, dem Militär damals befohlen zu haben, Abgeordnete aus dem Parlament zu zerren, um eine Abstimmung gegen sein Kriegsrechtsdekret zu verhindern, was Aussagen aus der Militärführung widerspricht. Nach der Anhörung soll Yoon in ein Krankenhaus gebracht worden sein, die Gründe blieben unklar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2025, Seite 7, Ausland

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