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Wenig Familienpolitik für Singleeltern

Berlin. Alleinerziehende sollen in der Familienpolitik künftig mehr im Fokus stehen. Das empfiehlt eine Sachverständigenkommission im zehnten Familienbericht, den Familienministerin Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwoch vorstellte.

Die Zahl der Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren ist in Deutschland gestiegen und lag 2023 bei 1,7 Millionen. Das sind rund 20 Prozent aller Familien. 2021 waren es noch 1,5 Millionen Alleinerziehende gewesen.

Gerade Mütter, die nach wie vor den Großteil der Alleinerziehenden ausmachen, sind dem Bericht zufolge besonders oft von Armut betroffen: Ihr Armutsrisiko ist dreimal so hoch wie das von Frauen in Paarbeziehungen. Viele seien trotz Erwerbstätigkeit auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2025, Seite 5, Inland

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