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Israelische Regierung boykottiert Haaretz

Tel Aviv. Die linksliberale israelische Zeitung Haaretz ist nach eigener Darstellung darüber informiert worden, dass Regierungsstellen nicht mehr mit der Redaktion kommunizieren oder in dem Medium Anzeigen schalten wollen. Ein entsprechender Vorschlag des Medienministers sei von Regierungschef Benjamin Netanjahu gebilligt worden, berichtete Haaretz am Sonnabend. Hintergrund der Maßnahme sei eine Rede von Verleger Amos Schocken im vergangenen Monat, in der er von Israel als einem Apartheidstaat und von den Palästinensern als »Freiheitskämpfern« gesprochen hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2024, Seite 6, Ausland

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