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BASF verkauft Geschäftsbereiche

Ludwigshafen. BASF könnte diverse Geschäftsbereiche veräußern, »sofern dies Wert für BASF und ihre Aktionäre generiert«, hieß es am Donnerstag bei der Vorstellung einer neuen Konzernstrategie. Der Agrarbereich, der Herbizide und Saatgut umfasst, soll ausgegliedert und zum Teil an die Börse gebracht, das »Geschäft mit Bautenanstrichmitteln in Brasilien« ohne weitere Umstände verkauft werden. Auch Unternehmungen aus den Sparten Umweltkatalysatoren, Metalllösungen, Batteriematerialien und Beschichtungen stünden zur Disposition, erklärte Konzernchef Markus Kamieth am Hauptsitz in Ludwigshafen. Zur Steigerung des operativen Gewinns will der Chemieriese bis 2026 jährlich mehr als zwei Milliarden Euro einsparen, vor allem in Ludwigshafen. Die Summe entspricht der Dividende, die BASF pro Jahr an die Aktionäre ausschütten will. In Ludwigshafen arbeiten derzeit noch rund 39.000 Menschen. Wie viele Jobs genau vernichtet werden, hat Kamieth noch nicht bekanntgegeben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2024, Seite 5, Inland

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