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WHO beklagt fehlendes Interesse am Sudan

Port Sudan. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat bei einem Besuch im Sudan die fehlende Aufmerksamkeit der Welt für das ostafrikanische Land beklagt. Die Menschen dort erlebten die vollkommene Krise, sagte der Vorsitzende der Weltgesundheitsorganisation. So gebe es dort mit mehr als zehn Millionen Vertriebenen die weltweit größte Zahl an Flüchtlingen innerhalb eines Landes. Dazu kämen Hungersnöte in mehreren Regionen, die sich auszudehnen drohen, Überschwemmungen, Krankheitsausbrüche sowie sexuelle Gewalt und der Beinahezusammenbruch des Gesundheitssystems. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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