Zum Inhalt der Seite

Indien: Streik nach Femizid an Ärztin

Neu-Delhi. Nach der brutalen Vergewaltigung und Ermordung einer Ärztin in Indien haben ihre Kolleginnen und Kollegen erneut landesweite Streiks angekündigt. »Wir verstärken unsere Proteste, um Gerechtigkeit für unsere Kollegin zu fordern«, erklärte Suvrankar Datta, ein am staatlichen AIIMS-Krankenhaus Neu-Delhi beschäftigter Humanmediziner, am Freitag. Der Ärzteverband IMA ruft ab diesem Sonnabend zu einer 24stündigen »landesweiten Einstellung der Dienste« in Privatkliniken auf. Die Ärztin war am 9. August tot in einem staatlichen Krankenhaus in der Stadt Kolkata im Nordosten des Landes aufgefunden worden. Das Gewaltverbrechen hatte in ganz Indien Proteste ausgelöst: Die Demonstranten werfen den Behörden vor, nicht gründlich genug zu ermitteln. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!