Zum Inhalt der Seite
jW-Beilagen

Geschichtsvergessen? Ohne uns!

Historisches Gedenken und Weltfriedenstag: Unsere Themenbeilagen im August zu Ernst Thälmann sowie zu Krieg und Frieden

Foto: Bundesarchiv
Sohn seiner Klasse: Ernst Thälmann 1927 im Schillerpark in Berlin-Wedding

Am 18. August jährt sich der Todestag Ernst Thälmanns zum 80. Mal. 1944 ermordeten die Nazis den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) nach elf Jahren Haft im KZ Buchenwald. Ein Ereignis, das bundesoffiziellen Institutionen in einer Zeit, in der ausgerechnet der Buchenwald-Schwur »Nie wieder!« in geschichtsrevisionistischer Art und Weise instrumentalisiert wird und die Faschismusgefahr wächst, ohnehin keinerlei Gedenken wert ist. Das Gefährliche heute ist insbesondere die selbstgerechte Deutungshoheit über die Geschichte, die sich in zunehmender Repression gegen Kritiker ausdrückt. Sich durch diese Unterdrückung nicht beugen zu lassen – dafür ist Ernst Thälmann auch heute noch vielen Symbolfigur des antifaschistischen Widerstands. So wird es auch rund um den 18. August wieder zahlreiche Gedenkveranstaltungen geben. Wir nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, genauer auf das Thema zu schauen und widmen Ernst »Teddy« Thälmann eine Themenbeilage, die Sie am kommenden Mittwoch, dem 14. August, mit der jW-Tagesausgabe erhalten. Wir blicken darin unter anderem auf die Rolle Thälmanns in der Arbeiterbewegung und als Gewerkschafter und zeigen, wie durch die Zerstörung von Gedenkstätten Personen der Geschichte vergessen gemacht werden sollen. Und Sie wissen ja: Mit fundierten Argumenten sind Sie in Wortgefechten mit Halbgebildeten stets bestens gewappnet.

Passend zum Kampf Thälmanns gegen chauvinistische Hetze und imperialistische Kriegspolitik möchten wir auch unsere Beilage »Krieg und Frieden« ankündigen, die der jungen Welt am Mittwoch, dem 28. August, beiliegen wird. Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September beschäftigt sie sich mit der internationalen Blockbildung, einem um Souveränität ringenden globalen Süden sowie mit Antworten der Friedensbewegung.

Die Erinnerung wachhalten, das können auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, indem Sie eine oder beide Beilagen bestellen, sei es zum Auslegen oder Weitergeben. Insbesondere die Veranstaltungen zum Weltfriedenstag bieten sich bestens an, dort jW-Beilagen unter Friedensbewegte zu bringen. Da beide Beilagen über einen längeren Zeitraum hinweg aktuell sein werden, lassen sie sich auch zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll einsetzen, zum Beispiel zu den geplanten Friedensdemonstrationen im Herbst.

Wenden Sie sich für Bestellungen bitte an aktionsbuero@jungewelt.de oder telefonisch an 0 30/53 63 55-10. Für Ihre wichtige Unterstützung beim Verbreiten der Inhalte wie immer unseren herzlichen Dank!

Themen:
junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2024, Seite 16, Aktion

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!