-
10.08.2024
- → Feuilleton
Wolf da, Wolf weg
Steinbock, Elefant, Äffchen und zuletzt ein heulender Wolf: Mehrere Tage in Folge tauchten neue Werke des britischen Street-Art-Künstlers Banksy auf, die er an verschiedenen Orten in der britischen Hauptstadt aufgesprüht hatte. Doch beim jüngsten Werk war die Freude nur von kurzer Dauer. Kurz nachdem der mysteriöse Künstler mit der Veröffentlichung eines Bildes auf Instagram seine Urheberschaft bestätigt hatte, wurde das auf eine Satellitenschüssel aufgesprühte Werk von Unbekannten entfernt. Die Metropolitan Police teilte auf Anfrage der dpa mit, sie sei wegen des Diebstahls einer Satellitenschüssel mit einem Kunstwerk kontaktiert worden. Bisher gebe es noch keine Festnahmen, die Ermittlungen dauerten an. Die Satellitenschüssel mit der Wolfssilhouette stand auf dem Dach eines einstöckigen verrammelten Ladengeschäfts in Peckham, im Südosten Londons. Auf Bildern und Videos britischer Medien waren mehrere maskierte Menschen zu sehen, die sich mit einer Leiter Zugang zu dem Dach verschafften, die Satellitenschüssel abmontierten und wegtrugen. Banksy ist einer der weltweit berühmtesten Street-Art-Künstler – seine Werke erzielen bei Versteigerungen Millionenwerte. Seine Identität hält er geheim. Bekannt ist nur, dass er aus der westenglischen Stadt Bristol stammt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!