-
08.08.2024
- → Ausland
Pakistaner sollte iranischen General rächen
Washington. US-Strafverfolger haben einen Mann aus Pakistan mit mutmaßlichen Verbindungen zum Iran wegen versuchten Mordes angeklagt. Das Justizministerium in Washington teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, Asif M. werde vorgeworfen, versucht zu haben, Auftragskiller zu rekrutieren. Diese sollten den tödlichen Angriff auf den Befehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, Kassem Soleimani, rächen. Das FBI gehe davon aus, dass der damalige Präsident Donald Trump, der den Drohnenangriff auf Soleimani gebilligt hatte, ein Ziel der geplanten Attentate gewesen sei. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!