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Fünf Männer wegen Nazimusik vor Gericht

Lüneburg. Dutzende Lieder mit Aufrufen zu Gewalt gegen Ausländer und faschistischer Ideologie soll eine Gruppe von Männern zwischen 34 und 5 Jahren produziert und verbreitet haben. »Die Tonträger stacheln zu Hass auf«, sagte der Celler Staatsanwalt am Dienstag zum Auftakt des Prozesses gegen sie vor dem Landgericht Lüneburg. Adolf Hitler werde darin glorifiziert, Brandanschläge auf Asylunterkünfte würden gutgeheißen, und es werde gegen die jüdische Bevölkerung aufgestachelt. Die Gruppe soll mehr als 28.000 Tonträger verkauft und mindestens 285.000 Euro erwirtschaftet haben. Den Angeklagten wird unter anderem die Bildung beziehungsweise Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie Volksverhetzung vorgeworfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2024, Seite 4, Inland

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