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Mehr Düngerimporte der EU aus Russland

London. Die EU-Importe stickstoffbasierter Düngemittel, insbesondere Harnstoff, sind seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine 2022 deutlich gestiegen. Wie die in London ansässige Financial Times am Sonntag berichtete, seien die Importe 2023 »nahe an Rekordniveau« gewesen. Ein Drittel der EU-Einfuhren von Harnstoff kam aus Russland, berichtete das Wirtschaftsblatt, das eine »Flut billigen russischen Düngers« auf die EU zurollen sieht. Allein Polens Importvolumen von russischem Harnstoff stieg von 84 Millionen US-Dollar 2021 auf fast 120 Millionen US-Dollar. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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