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Lufthansa: Streikbilanz und ITA-Übernahme

Frankfurt am Main. Bei der Hauptversammlung der Lufthansa klagte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley am Dienstag, bei den Arbeitskämpfen seien Anfang des Jahres »Maß und Mitte verlorengegangen«. Die Verluste durch Streiks von Boden-, Kabinen- und Sicherheitspersonal bezifferte er auf 450 Millionen Euro. Die Sozialpartnerschaft sei in Gefahr. Unsicher scheint auch die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA (früher Air Italia). Wie die Zeitung La Repubblica am Dienstag berichtete, hat die Lufthansa Zugeständnisse gegenüber EU-Wettbewerbshütern gemacht. Langstreckenflüge der ITA sollen später integriert, Kurzstrecken eine Zeitlang dem Konkurrenten Easyjet überlassen werden. Es blieb unklar, ob das genug ist. Lufthansa-CEO Carsten Spohr rechnete bei der Hauptversammlung bis zum Sommer mit grünem Licht aus Brüssel. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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