Zum Inhalt der Seite

Rekordhoch bei Firmenpleiten

Halle/Saale. Die Zahl der Firmenpleiten ist im April den dritten Monat in Folge auf einen Höchstwert gestiegen, teilte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mit. Mit 1.367 Insolvenzen wurde der bisherige Rekordwert von März um fünf Prozent übertroffen. Allein bei den zehn Prozent der größten Unternehmen, die im April pleite gingen, seien etwa 34.000 Arbeits­plätze betroffen. Ein Grund für die »außergewöhnlich hohe Zahl« sei die »abermalige Insolvenz von Galeria Karstadt-Kaufhof«. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!