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Standard & Poor’s senkt Israels Kreditwürdigkeit

New York. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten hat die Ratingagentur Standard & Poor’s Israels langfristige Kreditwürdigkeit abgesenkt. Die Note wurde von AA- auf A+ herabgesetzt und der Ausblick ist nun negativ, wie das Unternehmen am späten Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Die jüngst verschärfte Konfrontation mit dem Iran erhöhe die »bereits jetzt hohen geopolitischen Risiken für Israel« weiter, hieß es zur Begründung.

Die Absenkung der Kreditwürdigkeit durch S&P dürfte nun die israelische Währung Schekel sowie Anleihen weiter unter Druck setzen. Die Ratingagentur begründete ihre Entscheidung zudem mit dem andauernden Krieg Israels gegen Gaza und die libanesische Hisbollah. Außerdem rechnet S&P mit einem erhöhten Staatsdefizit wegen der umfangreichen Militärausgaben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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