Kongolesen meiden Kliniken wegen Ebola
Kinshasa. Aus Angst, sich mit Ebola anzustecken, meiden Einwohner der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo Krankenhäuser, obwohl sie dort dringend benötigte medizinische Versorgung bekommen würden. »Einige der überwiesenen Patienten sind verstorben, weshalb die Bevölkerung nun Angst hat, sich in unserer Einrichtung behandeln zu lassen«, zitierte Africa News am Freitag Losha Dhedda, Oberschwester am Bigo-Krankenhaus. Laut UNICEF wurden in den besonders betroffenen Regionen Bunia, Mongbwalu, Nizi und Rwampara zwischen April und Juni 42 Prozent weniger Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen. (jW)
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