-
25.03.2024
- → Kapital & Arbeit
US-Militär: Ansarollah beschießt Öltanker
Dubai. Die weite Teile Jemens kontrollierenden Ansarollah (auch Huthi genannt) haben einen chinesischen Ölfrachter unter Beschuss genommen. Das unter panamaischer Flagge fahrende, einem chinesischen Eigentümer gehörende Schiff »Huang Pu« sei nahe der jemenitischen Hafenstadt Mokka am Sonnabend mit insgesamt fünf ballistischen Raketen beschossen worden, erklärte das Zentralkommando des US-Militärs, Centcom. Eines der Geschosse habe das Schiff getroffen, verletzt worden sei niemand.
Das Schiff, das vom Roten Meer aus in Richtung des indischen Hafens New Mangalore unterwegs war, habe nach dem Beschuss seine Fahrt fortsetzen können. Die Ansarollah hätten die »Huang Pu« angegriffen, »obwohl sie zuvor erklärt hatten, sie würden keine chinesischen Schiffe angreifen«, so das Centcom weiter. Das Seeschiffahrtsunternehmen Ambrey verwies darauf, dass die Registrierungsdaten des Öltankers erst im Februar geändert worden seien – und er zuvor seit 2019 zum britischen Unternehmen Union Maritime Ltd gehört hatte. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!