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Jim ohne N

Der Stuttgarter Thienemann-Verlag wird, in Abstimmung mit den Erben des Autors Michael Ende, in künftigen Neuausgaben das sogenannte N-Wort aus den »Jim Knopf«-Werken streichen. »Es gibt positive und kritische Reaktionen darauf«, sagte Verlagssprecherin Svea Unbehaun am Freitag. Dem großen Erfolg des 1995 verstorbenen Ende, der neben den »Jim Knopf«-Büchern auch »Momo« und »Die unendliche Geschichte« geschrieben hat, steht seit längerer Zeit eine beharrliche Kritik gegenüber, die an stereotypen Darstellungen, Hautfarbe und Geschlecht betreffend, Anstoß nimmt. In den Neuausgaben sollen auch Fremdbezeichnungen gestrichen werden. Statt »Indianerjunge« werde »Junge« geschrieben, statt »Eskimokind« »Inuitkind«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2024, Seite 11, Feuilleton

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