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Österreich: Minister warnt vor rechter Szene

Wien. Im Zuge zweier Festnahmen mutmaßlicher Neonazis in Österreich hat das Innenministerium vor einem »erkennbaren Zustrom« zur extrem rechten Szene gewarnt. Genaue Zahlen seien aber »schwer zu ermitteln«, hieß es am Montag in einer Erklärung. Bei einem der Festgenommenen handele es sich um einen 20jährigen, der im Zuge von Ermittlungen zu der ultrarechten Gruppierung »Feuerkrieg Division« schon länger im Fokus der Sicherheitsbehörden stand. Bei dem zweiten Verdächtigen besteht demnach der Verdacht auf Wiederbetätigung im Kontext der Naziideologie. Die »Neue Rechte« nutze »alle Krisen der letzten Jahre aus, um ihre Strukturen und ihre Propaganda zu stärken« und habe eine »hohe Waffenaffinität«, so Innenminister Gerhard Karner.(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2024, Seite 7, Ausland

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