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Wachstum der Industrieländer halbiert

Paris. Das Wachstum der großen Industrie- und Schwellenländer wird sich einer Prognose der OECD zufolge in den kommenden Jahrzehnten nahezu halbieren. Bis 2060 werde das jährliche Wachstum in den 38 OECD-Staaten und den G20-Ländern allmählich auf 1,7 Prozent zurückgehen, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. Vor der Coronapandemie seien es noch drei Prozent gewesen. Ein Grund für die erwartete Verlangsamung sei, dass in vielen Ländern die Erwerbsbevölkerung angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaften sinke. Zudem werde in den Schwellenländern die Arbeitseffizienz langsamer zulegen. Die OECD geht zudem davon aus, dass Indien bis Ende der 2030er Jahre China als größten Treiber des weltweiten Wachstums überholen wird. Die Volksrepublik dürfte dann aber dennoch die größte Volkswirtschaft der Welt sein. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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