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Milliardenhilfen für britische Industrie

London. Mit mehreren Milliarden Pfund will die britische Regierung die heimische Industrie ankurbeln. Wirtschaftsministerin Kemi Badenoch kündigte in der Nacht zum Sonntag staatliche Investitionen in Höhe von 4,5 Milliarden Pfund (5,18 Milliarden Euro) in strategisch wichtige Industrien an. Davon fließen mehr als zwei Milliarden Pfund in die Autobranche und 975 Millionen Pfund in die Luft- und Raumfahrt. Das Geld soll sowohl in die Entwicklung emissionsfreier Fahrzeuge fließen als auch in energieeffiziente Flugzeugausrüstung, wie es in einer Mitteilung hieß. Großbritannien will sich als Vorreiter bei grünen Energien präsentieren und Investoren anlocken.

Mit Blick auf staatliche Förderungen in anderen Ländern, wie den sogenannten Inflation Reduction Act (IRA) in den USA, betonte Ministerin Badenoch, Großbritannien werde sich nicht in einen Subventionskampf verwickeln lassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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