-
30.10.20231 Leserbrief
- → Inland
Grundsteuer für Hausbesitzer steigt
Berlin. Immobilienbesitzer in vielen deutschen Städten müssen sich bei der nächsten Steuererklärung auf eine höhere Grundsteuer einstellen. Wie eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigt, hat jede siebte Gemeinde mit mehr als 20.000 Einwohnern in diesem Jahr ihren Hebesatz erhöht. Nur in acht der 701 größeren Städte wurde er gesenkt. Damit steige nicht nur für Hausbesitzer, sondern auch für Unternehmen die Belastung, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Auch die Gewerbesteuern gingen hoch. »Die Unternehmen werden insgesamt mit immer höheren kommunalen Steuern belastet«, sagte er der Welt am Sonntag.
Die Grundsteuer ist eine entscheidende Einnahmequelle für Kommunen. Sie ist eine Steuer auf den Besitz von Grundstücken und Gebäuden. Anders als die Grunderwerbssteuer zahlt man sie jedes Jahr. Vermieter können sie über die Nebenkostenabrechnung auf Mieter umlegen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Konrad Stubbig aus Frankfurt am Main 30. Okt. 2023 um 14:57 UhrDie nächste Steuererklärung kommt erst in 7 Jahren! Das ist 1.1.2029! Da liegt ein Fehler im Artikel vor. Der Autor meint sicher etwas anderes als er sagt. Der Autor verwechselt wohl die Steuererklärung mit dem Steuerbescheid der Gemeinde.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
