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Anschläge: Ermittlungen gegen Polizisten

Berlin. Die Ermittlungen gegen einen Berliner Polizisten wegen einer möglichen Weitergabe von Dienstgeheimnissen haben Folgen für die Arbeit des Untersuchungsausschusses des Landesparlaments zu neonazistischen Straftaten im Bezirk Neukölln. Unklar sei zwar, inwiefern ein direkter Zusammenhang mit den Taten bestehe, sagte der Vorsitzende, Vasili Franco, am Donnerstag gegenüber dpa. Klar sei aber, dass die Sitzung am Freitag anders ablaufen werde als vorgesehen. Einer der beiden geladenen Zeugen habe sich krankgemeldet. Es handelt sich dabei um einen Polizisten, der Anfang 2023 nach einem Angriff auf einen Asylsuchenden 2017 rechtskräftig verurteilt worden ist. Er gehörte zu den Sonderermittlern im Zusammenhang mit dem sogenannten Neukölln-Komplex, einer Anschlagsserie. Gegen ein Mitglied der Folgeeinheit richten sich die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2023, Seite 1, Inland

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